Analyse der Leerstandsursachen im Reuterquartier 2008

Zeitraum: Februar 2008- August 2008

Auftraggeber: Berliner Mieterverein e.V., Bund der Berliner Haus- und Grundbesitzer e.V.

 

Im Juni des Jahres 2005 haben der Berliner Mieterverein e.V. (BMV) und der Bund der Berliner Haus- und Grundbesitzer e.V. (Haus und Grund) die Tagung „Städtisches Wohnen morgen – Qualitätsoffensive Berlin“ durchgeführt. Vor dem Hintergrund dauerhaft hoher Leerstände in innerstädtischen Wohngebieten wurde über Maßnahmen diskutiert, die als modellhafte Bausteine geeignet sind, attraktives Wohnen in Problemquartieren der Innenstadt zu sichern und das Absinken dieser Gebiete zu bremsen (siehe Tagungsdokumentation).
Die Gebietsauswahl ist auf das Reuterplatzquartier in Berlin Neukölln gefallen. Hier geht es nicht um ein Groß-Event im Sinne der Internationalen Bauausstellung IBA, sondern um kleine beispielhafte Initialzündungen für Investitionen in ein Gebiet, das zurzeit mit großen sozialen, baulichen und Stadtentwicklungsdefiziten kämpft. Der Wunsch, die Innenstadt als attraktiven Wohnort zu sichern, verbindet die beiden Organisationen. Für die Eigentümerseite geht es wirtschaftlich um die Sicherung von Vermögenswerten, für die Mieter um einen nachhaltigen Wohnwert. Als Interessengruppen von Bürgern dieser Stadt verfolgen beide Organisationen das Ziel, Lebensqualität, Integration und sozialen Frieden zu sichern.
Ziel ist die Durchführung von bis zu 5 Baumaßnahmen (Häusern), die als Demonstrativvorhaben im Rahmen einer kleinen Bauausstellung gezeigt werden sollen. Da die Umsetzungschancen zurzeit noch nicht abschließend geklärt werden können, erarbeitet das IFSS zurzeit eine Voruntersuchung, mit geklärt werden soll, welche Grundstücke für die weitere Ansprache der Eigentümer in Frage kommen.